J. S. Bach – Weihnachtsoratorium I–III

Sonntag, 10. Dezember  |  18 Uhr

Katholische Kantorei St. Johannes Nepomuk
Auswahlchor des HSG-Eberbach
Mitglieder aus Stuttgarter Orchestern

Johanna Pommranz, Sopran
Diana Haller, Alt
Christopher Kaplan, Tenor
Francesc Ortega I Martí, Bass

Severin Zöhrer, Leitung


Eintritt 20/16 Euro
Schüler und Studenten 15/7 Euro
Vorverkauf:
Buchhandlung Greif,
BuchHaus Eberbach

Johann Pommranz, Sopran

Johanna Pommranz, geboren 1994 in Reutlingen, wurde mit zahlreichen Bundespreisen bei »Jugend musiziert« ausgezeichnet. 2012 begann sie mit dem Studium Bachelor Gesang an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Ulrike Sonntag, welches sie im Juli diesen Jahres mit Auszeichnung abschloss. Aktuell studiert sie Master Konzertgesang sowie parallel Schulmusik mit Hauptfach Blockflöte. Sie ist eine gefragte Solistin im Bereich Oratorium, Kammermusik und Lied. So war sie als Solistin u.a. mit dem Ensemble Castor, dem Orpheus-Vokalensemble, dem Philharmonia-Chor Stuttgart, dem Pforzheimer Kammerorchester und mit der Reutlinger sowie der Baden-Badener Philharmonie zu hören.
Johanna Pommranz gewann 2016 mit dem Vokalsextett »Ensemble Encore« den 2. Preis des Carl-Wendling-Kammermusikwettbewerbs in Stuttgart, 2017 den Amarcord Sonderpreis beim 10. Internationalen A Capella Wettbewerb in Leipzig sowie den Züblin Kulturpreis.
Bei der konzertanten Aufführung von Händels »Rodrigo« unter Leitung von Jörg Halubek sang sie die Rolle der Esilena und bei der Bachwoche 2015 im Oster-Oratorium von Bach unter Leitung von Hans-Christoph Rademann. 2016 sang sie bei der CDErsteinspielung der Soprankantate »Di tempore« von Isfrid Kayser mit Ars Antiqua Austria. 2017 war sie in Händels »Orlando« am Theater Heilbronn als Dorinda unter der
Leitung von Michael Form und als Erminio in Jommellis »Il cacciatore deluso« in Tübingen zu erleben.

Diana Haller, Alt

Die kroatische Mezzosopranistin Diana Haller studierte am Giuseppe Tartini-Konservatorium in Triest, an der Royal Academy of Music in London sowie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart u.a. bei Dunja Vejzovic; sie wird weiter von Brigitte Fassbaender betreut.
Diana Haller wurde mit der Spielzeit 2010/11 als jüngstes Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart aufgenommen. Gastengagements führten sie u.a. zum Rossini Festival nach Wildbad, wo sie auch den renommierten »Internationalen Belcanto-Preis« erhielt, an die Oper Köln und an die Dresdner Semperoper. Im Jahr 2014 sang sie am Nationaltheater Zagreb und war an der Metropolitan Opera New York zu Gast. Bei den Salzburger Festspielen 2014 und 2015 konnte man sie unter anderem an der Seite von Anna Netrebko und Placido Domingo erleben.
Die Spielzeit 2017/18 beinhaltet neben zahlreichen Vorstellungen an der Oper Stuttgart (u.a. als Ariodante in der gleichnamigen Oper von Händel sowie als Hänsel in »Hänsel und Gretel«) Opernengagements in Ljubljana (Slowenien), in Split (Kroatien), am Gärtnerplatztheater in München sowie ihr Debut an der Mailänder Scala. Konzerte und Liederabende führten sie in zahlreiche Länder der Erde. Ihre Diskographie umfasst Werke von Händel und Bach und ein Soloalbum mit Schumann und Wolf-Liedern, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. 2013 wurde sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt zur Nachwuchssängerin des Jahres gewählt.

Christopher Kaplan, Tenor

Christopher Kaplan wurde in Stuttgart geboren, erhielt bereits früh eine private musikalische Ausbildung in den Fächern Violine und Klavier und sang im Kinderchor der Staatsoper Stuttgart. Von 2007 bis 2011 absolvierte der junge Tenor ein Gesangstudium in der Klasse von Prof. Dunja Vejzovic an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, das er mit einem Bachelor erfolgreich abschloss und durch ein Masterstudium bei Turid Karlsen sowie mit zahlreichen Meisterkursen ergänzte. 2010 erhielt er ein Stipendium der Gesellschaft der Freunde der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.
Bereits während seines Studiums erhielt Christopher Kaplan in der Spielzeit 2009/10 einen Gastvertrag an der Oper Stuttgart in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen. Er debütierte 2012 als Tamino in »Die Zauberflöte« am Kroatischen Nationaltheater Zagreb und gastierte beim Rossini Festival in Bad Wildbad. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied im Jungen Ensemble der Semperoper Dresden. Danach gastierte er am Hessischen Staatstheater Darmstadt und am Staatstheater Mainz.
Als gefragter Konzert- und Oratoriensolist verfügt Christopher Kaplan über ein Repertoire, das zentrale Werke von Claudio Monteverdi bis Carl Orff umfasst. 2017 war er bei den Bayreuther Festspielen als Ulrich Eißlinger in »Die Meistersinger von Nürnberg«, zu sehen, wo er auch 2018 die Rolle verkörpern wird. Seit September 2017 ist er im SWR Vokalensemble tätig.

Francesc Ortega i Martí, Bass

Der spanische Bariton Francesc Ortega i Martí begann seine musikalische Ausbildung im Knabenchor »L'Escolania de Montserrat« in der Nähe von Barcelona, Spanien, wo er früh mit Dirigenten wie Kirill Petrenko und Mstislav Rostropovich in Berührung kam. Bereits als Kind hatte er sein Operndebüt am Gran Teatro del Liceo. Seine Heimat Tarragona verließ er nach seinem Studienabschluss, um in der Klasse von Prof. Torsten Meyer in Freiburg das Konzertexamen zu erlangen. Im Herbst 2017 gewann Francesc Orteg den »Konzerthaus Freiburg Förderpreis«, er ist Stipendiat der Helen-Rosenberg Stiftung Freiburg, der Stiftung »Victoria de los Ángeles« und Preisträger der Bach-Stiftung Barcelona. Meisterklassen führten ihn ferner zu Brigitte Fassbaender, Ton Koopmann, Hartmut Höll, Richard Levitt u.a.
In der kommenden Saison wird Francesc Ortega in Frankreich, Deutschland, Japan und Spanien solistisch und als Ensemble-Sänger unterwegs sein. Gemeinsam mit seiner ständigen Duopartnerin, Victoria Guerrero, interpretiert er ein vielseitiges Programm, das sich von Rossinis perlenden Koloraturen bis zu Rachmaninows Schwermut spannt. Engagements führten ihn u.a. in das Concertgebouw Amsterdam, das KKL Luzern und nach Paris in die »La Cité de la Musique«, wo er mit Persönlichkeiten wie Jordi Savall und Andrea Marcon zusammenarbeitete.